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19
Jul

Betrachtung zu Marc Chagalls 33. Todestag

Wenn Chagall malt, weiß man nicht, ob er dabei schläft oder wach ist. Irgendwo in seinem Kopf muss er einen Engel haben. (Pablo Picasso)

«Wanderer zwischen den Welten; staunender Fremdling: der Kind gebliebene Weltbürger; einsamer Visionär»2 wurde er genannt. Seine Kunst umschloss harmonisch in einer Einheit Profanes und Sakrales, Realität und Imagination, Heiterkeit und tiefen Ernst. Seine einmalige, imaginativpoetische Begabung, welche in tiefen mythischen Schichten gründete und viel tiefer als nur zu seiner Kindheit reichte, formte seine Kunst.

Marc Chagall, ein außergewöhnlicher, einzigartiger Sonderling, ließ sich in keine Kunstrichtung einengen, begründete keine Stilrichtung, hinterließ keine Schülerschaft und keine theoretischen Schriften. Als 35-Jähriger schloss er seine Memoiren in Jiddisch, seiner Muttersprache, ab. Chagalls Werk umfasst Malereien, Grafiken, Glasfenster, Theaterkulissen und Kostüme, Keramiken, Buchillustrationen, Wandgestaltungen, um nur das Wichtige zu nennen.

Hier der ganze Artikel als PDF aus dem Europäer JG22 05 2018

 

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Atelier Doppelpunkt, Münchenstein